FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Sascha Alexander Gerster, Vorstand des FEZ

Mit Beginn meiner Lehre als Heizungstechniker im Sommer 1996 bin ich erstmals bewusst mit dem Thema Energie konfrontiert worden. Durch die damalige Neuerschliessung des Rheintals mit Erdgas gab es zu den Ölheizungen neu einen zweiten fossilen Energieträger in der Region. Damals plante ich neben einigen Öl- und Holzheizungen hauptsächlich Gasheizungen. 20 Jahre später sieht die Welt des Heizungszeichners und auch meine als Energieplaner etwas anders aus; Wärmepumpen sind das am meisten eingesetzte Heizsystem bei Neubauten und ich beschäftige mich mit Energieplanung im Allgemeinen (AWEL Veröffentlichungen).

Seit 2009 arbeite ich bei der Baudirektion des Kantons Zürich in der Sektion Energiewirtschaft. Interdisziplinäres Arbeiten, auch über die Direktions- und Kantonsgrenzen hinaus, spannende Aufgaben und interessante Projektpartner motivieren mich bei meiner täglichen Arbeit.

Im Vorstand des FEZ möchte ich mich für eine ganzheitliche Betrachtung der Themen Energie und CO2 einsetzen; wirtschaftlich, ökologisch, ausreichend. Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben und den Austausch mit Architektinnen und Architekten und Planenden unterschiedlicher Disziplinen im Vorstand und an den Anlässen des Forum Energie Zürich.

- Sascha Alexander Gerster, Vorstand Forum Energie Zürich

 

GV 2019

Am Dienstag, 2. April 2019 um 16.00 Uhr fand die 32. ordentliche Generalversammlung des Forum Energie Zürich statt. 34 Mitglieder und ein Gast nahmen daran teil.

Seit 2. April 2013 konnte das Forum Energie Zürich auf Antje Horvath als engagiertes Vorstandsmitglied zählen. Sechs Jahre später tritt Sie nun zurück. Das ganze Team des Forum Energie Zürich dankt Ihr herzlichst für Ihren Einsatz und wünscht viel Erfolg und nachhaltige Energie bei allen zukünftigen Projekten!
Neu gewählt als Vertreter des Kantons Zürich im Vorstand wurde Sascha Alexander Gerster. Wir wünschen ihm einen energievollen Start!
Der restliche Vorstand unter dem Präsidium von Annuscha Schmidt wurde entlastet und für eine weitere Wahlperiode gewählt.

Die Erfolgsrechnung 2018 und das Budget 2019 wurden von der Versammlung angenommen, ebenso die vom Vorstand und der Geschäftsstelle vorgeschlagenen Statutenänderungen. Die, dem Usus angepassten, Statuten ersetzen die bisherigen Statuten von 2002.

 

FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Frank Domschat, Vorstand des FEZ

In meiner täglichen Arbeit als Bauphysiker sind sehr viele Aufgaben mit dem Thema Energie verknüpft. Nicht nur im Zusammenhang mit Energiekonzepten oder Energienachweisen, sondern letztlich auch bei einfachen Fragestellungen wie zum Beispiel: Mit welchen Möglichkeiten wird einem Kaltluftabfall entgegengewirkt? Wieviel Begleitdämmung ist notwendig? Wie wird die Behaglichkeit in den Aufenthaltsbereichen sichergestellt? Maximale Nutzung solarer Energie mit optimierter Wärmerückgewinnung?
Die Antwort auf all diese Fragen ist nach meiner Auffassung schnell gefunden: Weniger ist mehr! Es sind nicht immer extradicke Wärmedämmungen oder aufwendige technische Lösungen notwendig, die bis ins letzte Detail jede Unregelmässigkeit erfassen, um dann mit der optimal abgestimmten technischen Massnahme gegenzusteuern. Einfache und simple Lösungen reichen für den Grossteil unserer Neu- und sanierten Altbauten aus.
Nach meiner Auffassung wird ein Werk oder eine Anlage nicht dadurch perfekt, indem bis zum Maximum immer weitere Komponenten hinzugefügt werden, sondern erst dadurch, dass Nichts mehr weggenommen werden kann und die Funktion aber weiterhin sichergestellt ist.

Ich persönlich sehe die anstehenden Aufgaben zur Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft nicht als Hemmnis für unsere Bauten. Vielmehr bilden diese Aufgaben eine Chance für sehr gut umsetzbare Planungskonzepte, die mit entsprechender Bereitschaft auf die einfachen und durchaus bewährten Lösungen zu vertrauen, gut umzusetzen sind.
Als Mitglied im Vorstand des FEZ sehe ich die Möglichkeit, diesen Grundsatz auch bei der Wahl der Weiterbildungsthemen und der Referate für die ENERGIE Events einfliessen zu lassen und so einen weiteren Blickwinkel für Interessierte zu öffnen. Zudem schätze ich den guten Austausch mit den Vorstandskolleginnen und -kollegen, der über die grosse Breite der Energiethemen geführt wird, und dadurch auch den notwendigen Weitblick wahrt.

- Frank Domschat, Vorstand Forum Energie Zürich

 

FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Rahel Gessler, Vorstand des FEZ

Um die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen, sind wir auf engagierte und kompetente Energieberaterinnen und Energieberater angewiesen. 

Seit 2015 setzte ich mich als Vertreterin der Stadt Zürich im Vorstand des FEZ dafür ein, dass sich Architektinnen, Planer, Energieberatende und alle weiteren Interessierten zum Thema «nachhaltige Entwicklung unseres Gebäudeparks» austauschen und weiterbilden können.
Bei der Stadt Zürich arbeite ich als Leiterin des Fachbereichs 2000-Watt-Gesellschaft und Co-Leiterin des Geschäftsbereichs Energie im Umwelt- und Gesundheitsschutz. Als Scharnier zum FEZ sorge ich dafür, dass das Fachwissen aus städtischen Bauprojekten, Vertiefungsstudien, Forschungsarbeiten und Tools wie EnerGIS beim FEZ einfliessen kann. Gleichzeitig bilden sich interessierte Mitarbeitende der Stadt Zürich in den ausgezeichneten Kursen und Informationsveranstaltungen des FEZ weiter. Im Fachbereich 2000-Watt-Gesellschaft ist das stadteigene Energie-Coaching angesiedelt. Wir vermitteln Hauseigentümerschaften, die in der Stadt Zürich energieeffizient bauen möchten, kompetente und kostengünstige Beratung durch unabhängige und neutrale Energie-Coachs.

Als Kontaktperson für die Fachgruppe Nachhaltigkeit und Raum des FEZ weise ich gerne darauf hin, dass sich die Gruppe über weitere interessierte Mitglieder sehr freuen würde!

Vor meiner Tätigkeit bei der Stadt Zürich arbeitete ich während acht Jahren als Beraterin bei BHP-Brugger und Partner AG, einem Strategieunternehmen, welches auf Nachhaltigkeit spezialisiert ist. Dabei war ich von 2007 bis 2010 Programm Managerin des Energie Trialog Schweiz. Direkt nach dem Studium der Umweltnaturwissenschaften an der ETH arbeitete ich in der Programmleitung des Schwerpunktprogramms Umwelt des Schweizerischen Nationalfonds.
Ich schätze den offenen und bereichernden Austausch im Vorstand des FEZ und die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle.

- Rahel Gessler, Vorstand Forum Energie Zürich

 

Umzug und Co-Geschäftsführung

Die Geschäftsstelle des Forum Energie Zürich hat per sofort eine neue Anschrift. Die neuen Büroräumlichkeiten befinden sich gleich neben dem bisherigen Gebäude an der Andreasstrasse 5 in Oerlikon. Die neue Postanschrift ist also:

Forum Energie Zürich
Geschäftsstelle
Andreasstrasse 5
8050 Zürich

Zudem hat der Vorstand an seiner Sitzung vom Donnerstag, 13. Dezember 2018, den Vorschlag einer Co-Geschäftsführung gutgeheissen. Die beiden Co-Geschäftsführerinnen des Forum Energie Zürich sind: Veronika Sutter und Nathalie Benkert.
Dieser Schritt ermöglicht das breite Weiterbildungsangebot und die vielfältige Palette an Veranstaltungen und Aktivitäten weiterhin in der gewohnten Qualität aufrecht zu erhalten. An der Zusammensetzung der Geschäftsstelle ändert sich damit nichts. Diese besteht weiterhin aus Veronika Sutter, Nathalie Benkert, Larisa Baumann, Rebeka Sträter, Matthias Schlegel (Architektur und Energie Reise) und Dorian Baumann.

 

Abende der offenen Tür

Kennen Sie unsere Veranstaltungen noch nicht? Wollen Sie Ihre Freunde an eine Veranstaltung mitbringen? Unsere zwei nächsten Veranstaltungen sind für alle kostenlos. Profitieren Sie jetzt von dieser Aktion:

Generationenwechsel: Dienstag, 8. Januar 2019     Jetzt anmelden>
Forschung für die nächste Generation: Dienstag, 5. Februar 2019     Jetzt anmelden>

Melden Sie sich für die Veranstaltungen an und lernen Sie unser Netzwerk kennen. Wir freuen uns auf Sie, Ihre Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, Verwandte und Bekannte. Bleiben Sie auch in Zukunft über Aktuelles aus unserem Kursprogramm, unseren Events und VorOrt Veranstaltungen oder Reisen informiert mit unserem Newsletter.

 

FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Tania Messerli, Vorstand des FEZ

Energiethemen stehen für mich immer im grösseren Kontext der Balance zwischen Ökologie und Ökonomie. Aufgrund meiner Tätigkeit im Facility Management (FM) geht es um den gezielten Einsatz von Arbeit, Boden, Kapital und Information.

Wichtig ist mir, dass auch die Planungs- und Inbetriebnahmephase von Erneuerungen und Neubauten sorgfältig und umfassend angegangen wird. Konkret müssen die Überlegungen des künftigen Betriebs (wie z.B. in der sia 113 planungs- und baubegleitendes FM hinterlegt) bereits in der Projektentwicklung oder spätestens in der Planung miteinbezogen werden. Nur so entstehen nachhaltige Bauten, die wir guten Gewissens an nächste Generationen vererben können. In der heutigen Zeit ist ein reduziertes Mass an Technik durch die Reaktivierung der Kenntnis physikalischer Grundsätze, eine Portion Innovationsgeist, besonders seitens der Architekten und Bauherren, sowie die verstärkte Verwendung natürlich nachwachsender Materialien wie z.B. Holz gefragt.

Im Vorstand des Forum Energie Zürich bin ich seit 2011 aktiv. Meinen Blick "von Aussen" auf die Energie bringe ich in den Bereichen Marketing sowie in der Aus- und Weiterbildung ein. Zudem ist es mir ein grosses Anliegen, dass sorgfältig mit den fachlichen und freiwilligen Ressourcen umgegangen wird und somit die Vernetzung über Vereinsgrenzen hinweg einen hohen Stellenwert hat. Durch gegenseitige Bewerbung und Wertschätzung können die Berufsvereine einen befruchtenden Austausch finden, sich professionalisieren und somit bei attraktiven Angeboten ein breites Publikum finden.

Es gefällt mir sehr gut, dass wir seit Jahren einen kollegialen aber auch kritischen Vorstand haben, der sich engagiert mit der ganzen Breite der Thematik auseinandersetzt. Auch die Wechsel im Vorstand verlaufen unaufgeregt und besonnen, ohne dass ganze Themenbereiche plötzlich in Frage gestellt werden. Hierzu tragen auch die Fachgruppen bei, welche mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen den Verein prägen und jedem Einzelnen eine Möglichkeit bieten sich einzubringen.

Dank dem guten organisatorischen Rückhalt in der Geschäftsstelle werden die fast monatlichen Veranstaltungen zu ausserordentlich gut besuchten Anlässen, die viel Wissen und Innovationsgeist vermitteln. Gerade die Mischung der verschiedenen Akteure im Publikum ermöglicht angeregte Diskussionen im Plenum oder danach beim Apéro. Sie setzen so einen wunderbaren Kontrapunkt zu den immer schmaler werdenden Wissensvermittlungen in den elektronischen Medien.

Schön wäre es, wenn diese Qualitäten auch von der jüngeren Generation entdeckt würden, damit der Verein sich aktiv verjüngen kann und das immense Wissen weitergetragen wird. Nehmen Sie doch das nächste Mal eine/n junge/n Berufskollegen/-in an eine FEZ Veranstaltung mit - das wäre ein toller Vorsatz fürs 2019!

- Tania Messerli, Vorstand Forum Energie Zürich

 

FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Antje Horvath, Vorstand des FEZ

Mit dem Thema Energie bin ich als Architektin vor 12 Jahren in Kontakt gekommen. Damals habe ich meine Stelle in der Abteilung Energie der Baudirektion des Kantons Zürich angetreten. Seither ist das Thema Energie ein ständiger Begleiter: ob ich zuhause die Heizung tiefer stelle, ob ich die Wäsche zum Trocknen aufhänge, ob ich lieber mit dem ÖV statt dem Auto irgendwohin fahre. Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben werden zusehends durchlässiger.

Seit einigen Jahren darf ich den Kanton im Vorstand des Forum Energie Zürich vertreten. Manchmal führt dies zu lebendigen Diskussionen, meistens überwiegt aber eine fröhliche und bereichernede Stimmung. Deshalb macht mir die Arbeit in dem Gremium auch sehr viel Spass. Ideen werden aufgenommen, diskutiert und wenn möglich auch umgesetzt. Einbringen kann ich mich insbesondere mit Projekten bei FEZ VorOrt, verfügt der Kanton doch über das eine oder andere imposante Gebäude.

In der nahen Zukunft steht bei uns in der Abteilung die Umsetzung der MuKEn 2014 an. Die Vernehmlassung ist geschafft, nun folgen die nächsten Schritte. Hier wird es sicher noch etwas Klärungsbedarf geben, weshalb ich über die tatkräftige Unterstützung des FEZ im Weiterbildungsbereich sehr froh bin.

Alles in allem ist es ein schönes und bereicherndes Zusammenarbeiten.

- Antje Horvath, Vorstand Forum Energie Zürich

 

Tage der Sonne: FEZ-Mitglieder werden vom 24. Mai bis 2. Juni 2019 aktiv

Um die Energiewende rasch umsetzen zu können, ist der Kontakt zur Bevölkerung und ratsuchenden Personen ein wichtiger Baustein.

Die "Tage der Sonne" ist seit 2004 eine schweizweite Veranstaltungsreihe zu Solarenergie. Die SSES (Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie) organisiert und koordiniert die Aktion. Das Forum Energie Zürich unterstützt diese eindrückliche Initiative und bittet seine Mitglieder um Teilnahme. Als Veranstaltung können z.B. Führungen / Besichtigungen, Filmvorführungen, Tage der offenen Tür, etc. im Zusammenhang mit Sonnenenergie angeboten werden.
Eine Chance für Privatpersonen, aber auch Firmen, Gemeinden und Schulen.

Was ist zu tun?

  • Rahmen der Veranstaltung festlegen (Ort, ev. Partnersuche)
  • Termin zwischen Freitag, 24. Mai und Sonntag, 2. Juni 2019 fixieren
  • Event im April 2019 anmelden unter www.tagedersonne.ch für schweizweite Werbung
  • Event melden beim Forum Energie Zürich (zur Aufnahme in Agenda)
  • Bewerbung der Veranstaltung in Regionalblättern (ca. 14 Tage vor Event) mit Inserat und/oder Textbeitrag, Rundschreiben, Mailings, etc.
    jpgLogo Tage der Sonne für schweizweite Erkennbarkeit verwenden (andere Formate und weitere Downloads: https://www.tagedersonne.ch/de/kontakt/download/).

 

FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Bettina Ebert Stoll, Vorstand des FEZ

Wie lässt sich unsere Energiezukunft positiv mitgestalten? Jede und Jeder mit gutem Beispiel voran - Know-How-Austausch - Vernetzen: das FEZ ist eine ideale Plattform dafür.

Als Architektin begeistern mich seit Beginn meines Berufslebens Energie- und Nachhaltigkeitsthemen.
Von der Minergie-Fachpartnerschaft seit 1998 und der Mitarbeit in der Fachgruppe Minergie führte mich der Weg schliesslich 2013 in den Vorstand vom FEZ.

Ich schätze die motivierten Kolleginnen und Kollegen persönlich und den freundschaftlichen Umgang miteinander. Zum Glück haben wir mit der Geschäftsstelle professionelle Unterstützung und können uns auf die Sachthemen konzentrieren. Mit den Veranstaltungen, den Besichtigungen, der Energie Reise und dem immer grösser werdenden Kursprogramm wird den Mitgliedern ein attraktives Programm angeboten. An den Veranstaltungen und in der Fachgruppe findet eine rege Diskussion und Wissenstransfer unter allen Energieinteressierten statt, die ich nicht missen möchte.

Als selbstständige Architektin habe ich diverse Minergie-Bauten realisieren können. Energieberatungen unter anderem für 2 Zürcher Gemeinden und GEAK-Beratungsberichte stehen auch auf der Agenda.
Nachhaltige Gebäuekonzepte und gute Gestaltung sollen kein Widerspruch sein - da freue ich mich z.B. auf weitere Entwicklungen im Bereich der Fassadenphotovoltaik.

Mein persönlicher "Energie-Haushalt" wird durch meine tolle Familie mit 3 fast erwachsenen Kindern aufgemischt.

Ich bin gespannt, wohin die Reise in die Energiezukunft geht und freue mich auf den weiteren persönlichen und Know-How-Austausch mit allen Energieinteressierten vom FEZ.

- Bettina Ebert Stoll, Vorstand Forum Energie Zürich

 

FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Yolanda Roma, Vorstand des FEZ

Bereits lange beschäftigt mich der Einsatz erneuerbarer Energien im Gebäudebereich: Insbesondere wie Solarsysteme sich gestalterisch, gleichzeitig sinnvoll, in die Gebäudehülle integrieren lassen.

Persönliche Interessen, meine Neugier und die Herausforderung eine neue Aufgabe mit Zukunftspotential in der Energiewende anzunehmen, haben mich vor einigen Jahren motiviert in die Schweiz umzuziehen. Ich hatte die Gelegenheit in einem kleinen Team bei der Planung und Ausführung von speziellen Photovoltaik integrierten Dach- und Fassaden-Anlagen mitzuarbeiten und Einblicke in den Planungsprozess dieser faszinierenden Technologie zu gewinnen.

Seit langem haben mich Fragen über den Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden beschäftigt, vor allem wie - am sinnvollsten - Solarsysteme sich gestalterisch in die Gebäudehülle integrieren lassen.

Grundlagenwissen über aktives und passives Solares Bauen und energieeffizientes Bauen hatte ich bereits mit Begeisterung in verschiedenen internationalen Architekturbüros, bei Photovoltaik-Herstellern und als selbständige Architektin nach meinem Studium im Ausland sammeln können. Beim Verband Swissolar und bei der Solaragentur konnte ich in der Fachgruppe Solares Bauen und in der Technischen Kommission für den Schweizer Solarpreis mitwirken.

Als Architektenberaterin bei Ernst Schweizer AG unterstütze ich andere Architektinnen und Architekten sowie andere Fachleute in Fragen der Integration unserer Solarsysteme und hochqualitativen und nachhaltigen Produkte anderer Geschäftsbereiche.

Die Energiebranche erlebt eine permanente Entwicklung. In den letzten Jahren sind die gestalterischen Möglichkeiten für den Einsatz von Solarenergie in der Gebäudeintegration enorm gewachsen. Architekten und andere Fachspezialisten sind immer mehr gefordert, in dieser sich ständig verändernden Umgebung, miteinander zu arbeiten und in ihren Projekten zukunftsorientierte, nachhaltige, optimierte und ästhetische Lösungen zu realisieren.

Bei der Teilnahme an verschiedenen Anlässen können Fachspezialisten verschiedenster Disziplinen Einblicke in realisierte Projekte im konkreten Fall gewinnen, sich weiterbilden, austauschen und vernetzen. Es ist für mich ein Privileg und eine grosse Motivation als Vorstandsmitglied seit April 2018 das Forum Energie Zürich mitzugestalten.

- Yolanda Roma, Vorstand Forum Energie Zürich

 

FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Patric Baggi, Vorstand des FEZ

Konkret in die Energiezukunft, aber wie? An der diesjährigen Generalversammlung wurde ich in den Vorstand des Forum Energie Zürich gewählt und kann mich direkt und konkret mit diesem Thema auseinandersetzen.

Viele meiner ehemaligen Studienkollegen arbeiten heute in der Beratung, mich hat aber seit jeher das Konkrete gereizt - ich setze um. Seit Beginn meiner Lehre als Heizungszeichner interessieren mich die energetischen Zusammenhänge innerhalb eines Gebäudes. Daher entschied ich mich die Fachhochschule für Gebäudetechnik HLK in Horw zu absolvieren. Mit meinem erlangten Rüstzeug muss ich nicht über die Energiezukunft philosophieren, sondern ich kann diese konkret und integral umsetzen. Dazu braucht es breite Grundlagen, gute Beispiel-Projekte und clever konzipierte Anlagen. Das heisst Anlagen, die nicht komplex sind, sondern ein gutes Handling ermöglichen und eine einfache Wartung erlauben. Ziel ist es, eine wirtschaftliche und nachhaltige Energieversorgung zu realisieren. Insbesondere soll die Nachhaltigkeit der Energieerzeugung zur Senkung der Primärenergie führen und ökologisch wertvoll sein.

Das Forum Energie Zürich bietet mit sehr vielen, spannenden Vorträgen aus allen Energiethemen und Besichtigungen vor Ort den idealen Mix. In der täglichen Arbeit kann ich so aus Netzwerk und Erfahrung vieler Wissensquellen profitieren und im Gegenzug mein Fachwissen aus der täglichen Arbeit der Gebäudetechnikplanung weitergeben. Persönlich gleiche ich meinen Energiehaushalt in der Freizeit mit meiner Familie bei Gartenarbeit, Kochen oder Velofahren aus.

Ich freue mich im Vorstand des Forum Energie Zürich, in einem Team motivierter Fachleute und Kollegen, die von ihrer Arbeit begeistert sind und mehr wollen, als nur ihre Arbeitspflicht zu erfüllen, mitwirken zu dürfen.

- Patric Baggi, Vorstand Forum Energie Zürich

 

FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Reto Dettli, Vizepräsident des FEZ

Das Forum Energie Zürich bietet Einblicke in neue Themen und ist für mich eine Inspirationsquelle. Ich schätze den regelmässigen und ungezwungenen Austausch mit Fachleuten verschiedener Disziplinen, mit denen ich die Leidenschaft für Energieeffizienz und erneuerbare Energien teile.

Mein ganzer bisheriger Berufsweg folgte den Nahtstellen von Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft, wobei thematisch die Energiewirtschaft und der Klimaschutz im Vordergrund stehen. Nach ersten Berufserfahrungen in der Industrie im Ausland, in der Verwaltung der Stadt Genf sowie in Planungs- und Beratungsunternehmen in und um Zürich ergab sich die Chance zur Gründercrew des Forschungs- und Beratungsunternehmen econcept zu gehören. Seit mehr als 20 Jahren kann ich die Geschicke des Unternehmens mitprägen und zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen spannende und bereichernde Projekte im In- und Ausland gestalten. Dabei geht es immer darum, den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft voranzubringen.
Zur Zeit beschäftigen mich die Implementierung eines Nachhaltigkeitsmanagements in Städten in der Schweiz, in Osteuropa und Indien, die Entwicklung von energiepolitischen Strategien und Instrumenten, die Leitung eines sozialwissenschaftlichen Energieforschungsprogramms sowie die Strategieberatung von Energieversorgungsunternehmen. Das Generieren von neuem Wissen und die Anwendung in der Praxis faszinieren mich dabei gleichermassen.

Ich engagiere mich gerne im Vorstand des Forum Energie Zürich und möchte dazu beitragen, dass unser Verein zusammen mit seinen Mitgliedern neues Wissen vermittelt und in der Praxis anwendet. Vom Austausch an unseren Veranstaltungen profitiere ich immer wieder, und persönliche Freundschaften sind über die Jahre entstanden, die ich nicht missen möchte.

- Reto Dettli, Vizepräsident des FEZ

 

GV 2018 des Forum Energie Zürich

Am Dienstag, 10. April 2018, fand im Pfarreizentrum Liebfrauen in Zürich die 31. ordentliche Generalversammlung des Forum Energie Zürich statt. Das Budget für das neue Jahr sowie das Jahresprogramm wurden wie geplant verabschiedet. Bei den Personalien sind einige Wechsel zu vermelden.
Nach vier Jahren Tätigkeit als Revisor des Forum Energie Zürich, übergab Peter Bertschi sein Amt an René Pfister, welcher ein eigenes Treuhandbüro führt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dir, Peter, für Deine geleistete Arbeit und freuen uns Dich weiterhin als treues Mitglied behalten zu dürfen!
"Nach 13-jähriger, freiwilliger Vorstandsarbeit sollte man auch jüngeren Personen den Vortritt lassen können." Auf die GV 2018 erklärte Erich Häuselmann, Grünberg + Partner AG,  seinen Rücktritt. Seinen unermüdlichen Einsatz fürs Forum Energie Zürich und die Fachgruppe Betriebsoptimierung werden wir spürbar vermissen. Das gesamte FEZ-Team wünscht Dir, Erich, weiterhin viel Erfolg bei all Deinen beruflichen, vor allem aber auch privaten Projekten!

Um so mehr freuen wir uns über die neue Verstärkung des Vorstandes: Von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt wurden neu Yolanda Roma, Ernst Schweizer AG, und Patric Baggi, Grünberg + Partner AG. Wir gratulieren Yolanda und Patric herzlich zur erfolgreichen Wahl und freuen uns auf spannende Diskussionen, Inputs und eine gute, langjährige Zusammenarbeit.

Mitglieder des Forum Energie Zürich finden alle Unterlagen sowie ab sofort auch das Protokoll dieser Generalversammlung im Intranet mittels ihres persönlichen Zugangs.

 

Fachgruppe FEZukunft

Dem Vorstand ist es ein grosses Anliegen, auch junge Leute als Mitglieder und Teilnehmende an Aktivitäten und Veranstaltungen des Forum Energie Zürich zu gewinnen. Im gemeinsamen Gespräch mit jungen Mitgliedern entstand so die neue Fachgruppe «FEZukunft».

Bei weiteren Treffen werden nun die konkreten Ziele und Aktivitäten der Fachgruppe besprochen.

 

FEZ Logo Vorstellungsrunde schwarz 30Annuscha Schmidt, Präsidentin des FEZ

Förderung von Erneuerbaren Energien, wie macht man das? Das Forum Energie Zürich macht es vor und begeistert mich persönlich mit spannenden Vortragsreihen und vielseitigen Gebäudebesichtigungen. Wird solares Bauen zum Selbstverständnis in der Architektur? Das FEZ hilft aktiv mit.

Seit bald zwei Jahren darf ich das Forum Energie Zürich präsidieren, eine spannende Freiwilligenarbeit, welche mich aus dem täglichen Job als Bauherrenvertreterin und Familienmutter herausholt und begeistert

Meine Begeisterung für erneuerbare Energien hat nach dem Architekturstudium 1994 an der ETH begonnen, als ich als Assistentin der Forschungsstelle Solararchitektur diverse Wahlfachdiplomanden sowie nationale P+D Projekte für den Bund begleiten durfte. Seit damals war ich auch aktiv bei der Schweizer Vereinigung für Sonnenenergie SSES. Die Wichtigkeit des gezielten Einsatzes von Sonnenenergie in der Architektur stand damals in der Schweiz noch in der Teenagerphase. International lief da einiges mehr, der Austausch mit der International Energy Agency IEA als Vertretung der Schweiz öffnete neue Visionen. Ich lernte diverse Pioniere der Solararchitektur kennen, einige aus der Schweiz. Einer davon war Beat Kämpfen, der Vorpräsident des FEZ, bei dem ich mein Praktikum als Studentin gemacht hatte. Meine Überzeugung erneuerbare Energien beim Bauen, Wohnen und auch Arbeiten einzusetzen, hat seither nicht nachgelassen, im Gegenteil.
Während zehn Jahren war ich Präsidentin der SSES, einem Verein von Solarbegeisterten, mehrheitlich nicht in der Solarbranche tätigen Leuten. Der Schritt zu einer kleinen Vereinigung von Ingenieuren und Architekten aus der Branche war verlockend. Und ich bereue es nicht, die spannenden Vortragsreihen und vielseitigen Gebäudebesichtigungen, inklusive Energie Reise, überraschen immer wieder aufs Neue und bestärken die Richtigkeit und Wichtigkeit des Einsatzes erneuerbarer Energien.
Ein hohes Ziel ist, dass solares Bauen in der grossen Architekturwelt einen festen Platz einnimmt, das heisst, dass jedes Bauen energetisch haushälterisch und zugleich zur Solararchitektur wird, einer Selbstverständlichkeit wie heute das fliessende Wasser aus dem Wasserhahn. Genau in diese Kerbe schlägt das Forum Energie Zürich durch Wissenstransfer mit diversen Kursen im Energiebereich. Ein kleiner, vielschichtiger Vorstand sowie eine schlagkräftige Geschäftsstelle runden meine Tätigkeit als Präsidentin des FEZ ab. Ich freue mich, Sie alle am nächsten Anlass des FEZ begrüssen zu dürfen.

- Annuscha Schmidt, Präsidentin des FEZ

 

Nachhaltig Bauen - Naturnahe Arealgestaltung

Mit einer cleveren und naturnahen Umgebungsgestaltung kann eine Liegenschaft mit wenig Aufwand extrem aufgewertet werden. Attraktive, naturnahe Freiräume sind für die Natur, die Nutzenden und die Eigentümerschaft ein grosser Mehrwert. "Naturnah" bedeutet weg vom leblosen Standardgrün hin zu einer frischen, durchdachten und zukunftsorientierten Gestaltung. Idealerweise wird die Natur von Anfang an in die Planung integriert. Mit kleinen Anpassungen können aber auch bestehende Grünräume schrittweise zu mehr Natur und Lebensqualität finden.

Lesen Sie mehr zum Thema im Artikel « pdfTrend naturnahe Arealgestaltung».

 

Tagungsband zum Symposium «Facility Management here we go!», zhaw

pdfTagungsband, zhaw

Die vielen Fachartikel befassen sich mit der Thematik einer Standortbestimmung des Facility Management in der Schweiz. Es geht um das bisher erreichte, die Potenziale und die Herausforderungen, welche sich stellten und stellen werden. Darunter befindet sich auch der Fachbeitrag «Ist eine geregelte Inbetriebnahme von Gebäuden möglich?» unseres Vorstandsmitgliedes Tania Messerli (Seiten 194 -203). Darin nimmt sie unter anderem auch Bezug auf die Arbeit unserer vor gut einem Jahr gegründeten Fachgruppe Inbetriebnahme.

Der Tagungsband «Standortbestimmung einer Millardenbranche» zum Symposium «Facility Management here we go!» wurde herausgegeben vom Institut für Facility Management (IFM) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (zhaw).

 

Solarpreis 2016 für Beat Kämpfen, ehemaliger Präsident FEZ

FEZ Solarpreisgewinner 2016

Unser - anfangs 2016 - nach 11 Jahren zurückgetretene Präsident wurde mit dem «Schweizer Solarpreis 2016» ausgezeichnet. Das Forum Energie Zürich gratuliert Beat Kämpfen ganz herzlich zu dieser verdienten Würdigung seines unermüdlichen Einsatzes u.a. im Solarbereich. Wir wünschen ihm auch zukünftig viel (erneuerbare) Energie und noch unzählige weitere innovative und preisverdächtige Projekte in allen Lebensbereichen.

Weitere Details finden Sie in einem Artikel von baublatt.ch.

 

Fachgruppe Inbetriebnahme

Eine Diskussion innerhalb des Forum Energie Zürich hat gezeigt, dass Bedarf nach einer Fachgruppe Inbetriebnahme / Implementierung besteht. Der Übergang von sia Phase 53 (Inbetriebnahme, Abschluss) zu Phase 61 (Betrieb) birgt aus hohem Zeit- und Kostendruck verschiedene Probleme (z.B. fehlende Fachbauleitung).

Die neue Fachgruppe diskutiert aktuell folgende Themen:

  • Merkblatt 2046
  • Ausschreibungstexte
  • Beraterliste Inbetriebnahme

Geleitet wird die Fachgruppe neu von Andres Weber. Zuständige Kontaktperson aus dem Vorstand ist Tania Messerli.