Archiv Events 2005/ 06

Dienstag 27.09.2005

Visionen 2050: Chancen und Risiken der Energiezukunft

Blicke in die Zukunft – ein uralter Menschheitswunsch. Die Visionen 2050 für die Energiezukunft wollen etwas anderes: welches sind die Handlungsräume für Energiepolitik und Energietechniken, wie sehen die Variantenfächer möglicher Entwicklungen aus, welche Handlungsoptionen stehen offen?

Die Vision 2000-Watt-Gesellschaft: Guter Lebensstandard für alle Menschen dank dem Ausgleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.          

Roland J. Stulz: dipl. Arch. ETH/SIA, Geschäftsführer novatlantis, Nachhaltigkeit im ETH Bereich

2000-Watt-Gesellschaft

Visionen 2050 für den Kanton Zürich : Die Entscheidungsgabel: Entweder Status quo oder auf dem Weg zu 1 Tonne CO2-Emission pro Einwohner und Jahr – und die Umsetzungsrezepte dazu.

Hansruedi Kunz: dipl. Ing. FH, AWEL, Leiter Abteilung Energie / Stv. Amtschef

Visionen 2050

2000-Watt-Gebäude: 2000-Watt-kompatibel oder zumindest 2000-Watt-fähig zu sein ist die neue Herausforderung. Innovative Investoren bekennen sich dazu. Vorgestellt werden Instrumente, geplante und bereits realisierte Objekte.

Prof. Hansruedi Preisig: dipl. Arch. SIA, Zürich

2000-Watt-Gebäude
Einführung und Moderation: Toni W. Püntener  

 

Event Sponsoren:
Schweizer Metallbau Erdgas Zürich
Zehnder Heizkörper Elektrizitätswerk Stadt Zürich
Axima

 

Dienstag 08.11.2005

Energie in Hochhäusern

Städtebaulich und gestalterisch sind Hochhäuser wieder im Trend. Die Referenten besprechen die energetischen und haustechnischen Aspekte von drei neueren Hochhausprojekten in Zürich, zum Beispiel: Ist die Fassade ein aktives Element der Haus- und Energietechnik? Welches sind die Vorteile von zentralen oder von dezentralen technischen Systemen? Welche Energiekennzahlen wurden errechnet und gemessen? Welchen Komfort bieten die Büros den Benutzern und wie sind die ersten Betriebserfahrungen?

sunrise Tower, Zürich-Oerlikon
Bewährt sich die Abluftfassade in Kombination mit thermoaktiven Bauteilen?

Thomas Grob: Projektleiter sunrise Tower, Grobau Wattwil / Zürich

Obsidian Zürich-Altstetten: Kann dank innovativer Haus- und Fassadentechnik auf einen Sonnenschutz verzichtet werden?

Roland Zehnder: dipl. Ing. FH/HLK,  Helbling Beratung + Bauplanung AG, Zürich

Werdhochhaus, Zürich-Aussersihl

Welche Gestaltungsmöglichkeiten lässt die Bausubstanz der 70er-Jahre dem Haustechnikplaner?

Christian Polke: Geschäftsführer und Teilhaber PZM Ingenieure, Zürich

Einführung und Moderation: Beat Kämpfen

 

Dienstag 06.12.2005

Erfolgreiche Wertsteigerungen von Wohnbauten

Die Erneuerung vieler schweizerischer Wohnsiedlungen ist dringlich um dem Zerfall der Bausubstanz und der Rendite entgegen zu wirken. Es gibt unterschiedliche Ansatzpunkte wie die Aufgabenstellung angegangen werden kann, erfolgreiche Erneuerungen – und hierzu gehören auch Ersatzneubauten – verfolgen aber  immer einen nachhaltigen Approach. Das heisst, neben den rein ökonomischen Aspekten werden auch die ökologischen und gesellschaftlichen Kriterien in die Entscheidungsfindung einbezogen.

Nachhaltige Quartierentwicklung fördert nachhaltige Bauten: Am Fallbeispiel der Wohnsiedlung Werdwies wird aufgezeigt, dass das nachhaltige Bauen bereits bei den ersten Überlegungen zur Quartierentwicklung beginnt. Erkenntnisse aus einem spannenden Entwicklungskonzept mit Einbezug der Bevölkerung.

Walter Ott: lic.oec.publ. / dipl. Ing. ETH, Raumplaner ETH/NDS, econcept Zürich

18 Millionen für Energieeffizienz: Die Baugenossenschaft Milchbuck hat in den letzten Jahren einige wegweisende energetische Bauerneuerungen realisiert. Ein aussergewöhnliches Engagement, vorbildlich für private und öffentliche Bauherren.
Roger Hauser: Geschäftsführer Baugenossenschaft Milchbuck, Zürich

Vom Wettbewerbsbeitrag zur Realisierung: Die Wohnsiedlung Heugatter Dübendorf wurde im Rahmen des MINERGIE-Wettbewerbs 2002 ausgezeichnet. Nun ist sie saniert und wir fragen nach der Erfolgskontrolle bezüglich Komfort, Mieten, Energie, etc.
Franz Romero: dipl. Arch ETH/SIA, Romero & Schaeffle, Zürich

Einführung und Moderation: Andreas Baumgartner  

 

Dienstag 07.02.2006

Wege zur Energietechnologie von morgen

Vom Bedürfnis zur Idee - von der Idee zur effizienten Energietechnologie von Morgen. Wie werden die zukünftigen klugen Energietechnologien entwickelt und deren Anwendung umgesetzt? Wir gehen der Frage nach, welches die erfolgreichen Ansätze und Modelle der technologischen Weiterentwicklung sind und zeigen Beispiele von neuen "Produkten" die vielleicht schon Morgen auf dem Markt sind.

Technologietransfer konkret: Wie funktioniert Technologietransfer im Alltag? Was sind die Ziele und Aufgaben der Technologievermittlungsstelle (TEVE) des energie-clusters.ch im Kanton Zürich? Eine Übersicht über erfolgsversprechende Modelle und zwei aktuelle Beispiele aus dem In- und Ausland.

Bernhard Oettli: dipl. Ing. ETH / exec. MBA HSG, TEVE Zürich, c/o Infras Zürich

Stirlingmotor: Kommt der Marktdurchbruch? Das Prinzip vom Stirlingmotor ist lange bekannt. Der Marktdurchbruch ist bisher aber nicht geglückt. Ein junges Schweizer Unternehmen zeigt, weshalb es an das energetische und wirtschaft-liche Potential dieser Technologie glaubt.

Dr. Michael Loretan: Stirling Systems, Schaffhausen

Brennstoffzellen: Mögliche Anwendungen im Mobilitätsbereich: In die Brennstoffzelle wird viel Hoffnung gesteckt für eine energetisch bessere Zukunft. Wo steht die Entwicklung heute, welche möglichen Anwendungen werden im Mobilitätsbereich vorbereittet?

Dr. Philipp Dietrich: Leiter Technologietransfer, Paul Scherrer Institut, Villigen

Einführung und Moderation: Erich Häuselmann  

 

Dienstag 14.03.2006

Mehr Kühlung mit weniger Energie

Neue und bestehende Dienstleistungsgebäude werden heute zunehmend gekühlt. Der Bedarf an elektrischer Energie nimmt dadurch im Sommer zu. Wir fragen nach den energiepolitischen Aus-wirkungen. Und wenn schon mehr gekühlt wird dann wenigstens effizient mit neuen Technologien

Die energetische Bedeutung der Sommerkühlung in der CH : Die Studien zu den schweizerischen Energieperspektiven versuchen erstmals die Stromnachfrage für die Klimatisierung heute und bis 2035 zu erfassen. Die wesentlichen Ergebnisse einer umfangreichen Studienarbeit.

Dr. Bernhard Aebischer: Wissenschaftlicher Mitarbeiter CEPE / ETH Zürich

Die aktuellen Tendenzen in der Kältetechnik: Die Entwicklungen zur energetischen Effizienzsteigerung haben in den letzten Jahren zu neuen Produkten und Systemen geführt: Adiabatische Kühlung, Thermoaktive Bauteile, Magnetische Kühlung, etc. Wie sind diese Technologien für die Alltagspraxis einzuschätzen?

Dr. Beat Kegel: dipl. Masching. ETH, Zürich

Kälteerzeugung mit höchster Energieeffizienz: Die Kälteanlage ist von der Energieseite her gesamthaft zu betrachten - neben dem Einsatz der Quantum-Kältemaschine ist die Hydraulik, sowie die Auslegung der Rückkühlung und der Pumpen von grosser Bedeutung.

Vladimir Prochaska: dipl. Ing.TU, Friotherm Winterthur

Einführung und Moderation: Klaus Roschman  

 

Dienstag 04.04.2006

Steigerung der Energieeffizienz

Der Wärmeverbrauch von Bauten reduziert sich rasant. Vor 30 Jahren benötigte ein neues Wohnhaus für Heizung und Warmwasser noch rund 20 Liter Heizoel pro Quadratmeter und Jahr. MINERGIE- Bauten liegen heute unter 4 Liter. Nachhaltig geplante Gebäude werden nebst einem tiefen Energieverbrauch auch bezüglich Wohlbefinden / Gesundheit und Komfort wesentliche Fortschritte bringen. 

Statusbericht MINERGIE. Und was ist morgen? MINERGIE ist seit rund 10 Jahren erfolgreich am Markt und hat einiges erreicht. Ein kurzer Statusbericht und ein Blick nach vorne zeigen in welche Richtung sich das Gebäudelabel entwickeln soll.

Hanspeter Bürgi: dipl. Arch. ETH/SIA, Agentur Bau MINERGIE, Bern

MINERGIE-P® - eine Dreijahresbilanz: Nach MINERGIE-P® zu bauen ist gegenüber MINERGIE nochmals eine Stufe anspruchsvoller, ambitiöser. Trotzdem oder deswegen wird MINERGIE-P® immer mehr zu Thema. Eine Bilanz nach drei Jahren MINERGIE-P®: Beispiele, Erfahrungen, Entwicklungen, Ausblick.

Urs-Peter Menti: dipl. Masching. ETH/SIA, Zertifizierungsstelle MINERGIE-P®, HTA Luzern

Systemnachweis für nachhaltige Hochbauten: Was beim Wärmeschutz schon lange angewendet wird, soll auch bei der Ökologie umgesetzt werden: Ein Systemnachweis für nachhaltige Hochbauten. Ein Zwischenbericht aus dem BFE Forschungsprojekt.

Severin Lenel: dipl. Arch. FH / dipl. Umwelting. NDS HTL, Intep GmbH, Zürich

Einführung und Moderation: Hansruedi Kunz  

 

Geändert: 15.12.09 / Forum-Energie-Zürich, Tel: +41 (0)44 305 93 70