Archiv Events 2009/10

Dienstag 29. September 2009

Offensive energetische Gebäudeerneuerung

IDie Notwendigkeit der Gebäudeerneuerung - wie auch das damit verbundene energetische Potential - ist unbestritten. Auf dem Weg zum Ziel gibt es jedoch viele Hemmnisse zu überwinden. Mit einer eigentlichen Erneuerungsoffensive, getragen von Bund, Kantonen und der Wirtschaft soll das Effizienzpotential möglichst rasch erschlossen werden.

Der Geak ist gestartet: Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) ist gestartet; das neue Instrument soll mithelfen, den Markt für die Gebäudeerneuerung in neue Dimensionen zu lenken.

Thomas Amman: dipl. Arch. FH, Hauseigentümerverband Schweiz

Jetzt - Energetisch modernisieren:Das Aktionsprogramm von EKZ, ZKB, AWEL und WWF ist im Kanton Zürich im Frühling 2009 erfolgreich angelaufen. Eine erste Bilanz und einige Gedanken über die nächsten Schritte.

Evelyn Rubli-Stoll: dipl. Bauing. FH, Leiterin Energieberatung EKZ

SIA Gebäudetransformationspfad: Mit der Initiative Energie-Effizienz (IEE) will der SIA eine Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden forcieren und Fachwissen für die Erneuerung für die Branche aufbereiten. Ab Herbst 2009 startet eine Weiterbildungsoffensive für Architekten und Planer.

Jobst Willers: dipl. Masching. FH/SIA, Leiter Programm IEE

Einführung und Moderation: Annuscha Schmidt, Vorstand Forum_Energie_Zürich

 

 

 

Hauptsponsoren:

Montag 16. November 2009

Gebäudelabel - Mehr als nur Marketing?

Grüne Gebäudelabel - insbesondere MIINERGIE - haben in den letzten Jahren die Bau- und Energiestandards in der Schweiz markant verbessert. Nun kommen weitere (internationale) Gütesiegel auf den Markt, die nebst der Energie zusätzliche Kriterien vom nachhaltigen Bauen einbeziehen. Die Veranstaltung will den Stand der Dinge und den möglichen Nutzen für die Bau- und Immobilienwirtschaft aufzeigen.

Gebäudelabel international: Weltweit existiert heute eine Reihe von grünen Gebäudelabels mit unterschiedlicher Ausrichtung. Der Referent vermittelt eine Übersicht über die wichtigsten Gütesiegel und die Anwendungsmöglichkeiten für die Schweiz.

Prof. Dr. Holger Wallbaum: ETH Zürich, Lehrstuhl für Nachhaltiges Bauen

MINERGIE: Bilanz und Aussicht: MINERGIE ist in der Schweiz eine Erfolgsgeschichte; wie sieht nun die Zukunft im Umfeld der grossen internationalen Labels wie Leed und Breeam, aber auch zum Gebäudeenergiepass der Kantone (GEAK) aus?

Dr. Ruedi Kriesi: dipl. Masching. ETH, Vizepräsident Verein MINERGIE

Immobilienwirtschaft und Green Building: Vermehrt setzt die Immobilienwirtschaft auf Green Building und damit auf Nachhaltigkeitslabel, weil offensichtlich eine entsprechende Nachfrage von privaten und institutionellen Anlegern vorhanden ist. Eine Einschätzung von der Immobilienseite her.

Jürg Burkhard: Head Development & Construction, AXA Investment Managers Schweiz AG

Veranstaltungsort:

In Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich im ewz-Unterwerk Selnau, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich:

www.stadt-zuerich.ch/standderdinge

 

 

Mittwoch 2. Dezember 2009

Smart Home

Die digitale Vernetzung der technischen und medialen Bereiche in Gebäuden steht ganz am Anfang. In den letzten Jahren wurden jedoch einige revolutionäre Technologien und Produkte entwickelt, die teilweise bereits im Praxistest stehen. Hierbei wird immer auch über den energetischen Nutzen diskutiert.

iHomeLab: Forschung im Massstab 1:1: Forschungslabor und Denkfabrik für intelligentes Wohnen und Gebäudeautomation; ein Projekt der Hochschule Luzern.

Dieter von Arx: dipl. El. Ing. ETH, iHomeLab Luzern

Smart Metering: Der gute alte Ferrari-Stromzähler kann mehr als nur Strommessen. Möglichkeiten der Visualisierung vom Stromverbrauch auf Nutzerebene.

Reto Dettli: dipl. Masching. ETH, Partner Econcept Zürich

Digitalstrom: State of the Art? Ein ameisengrosser Chip macht es möglich: Direkt in die Geräte verbaut oder in einem Zwischenstecker, lässt er Geräte miteinander kommunizieren. Das funktioniert über das bestehende 230-V-Stromnetz.

Prof. Dr. Ludger Hovestadt: ETH Zürich

Link zum Vortrag: www.digitalstrom.org

 
Einführung und Moderation: Erich Häuselmann, Vorstand Forum_Energie_Zürich  

 

Dienstag 26. Januar 2010

Energie im Kontext der Denkmalpflege

Der Anteil denkmalgeschützter Bauten beträgt zwar nur etwa 3% vom Gesamtgebäudebestand; trotzdem ist bei vielen energetischen Erneuerungen der Zielkonflikt mit der Denkmalpflege vorprogrammiert. Die eidgenössische Kommission für Denkmalpflege und das Bundesamt für Energie publizieren hierzu im Herbst 2009 eine neue Empfehlung "Energie im Baudenkmal".

Ortsbildschutz und Denkmalpflege: Für Bauherren und Architekten          sind die Argumente des Ortsbildschutzes und der Denkmalpflege oftmals schwer zu verstehen. Was ist die Kernaufgabe des Ortsbildschutzes und welchen Stellenwert hat die Energie hierbei?

Thomas Eiermann: Abteilungsleiter, Amt für Raumordnung und Vermessung Kanton Zürich

Sonnenkollektoren in der Kernzone: Fallbeispiele aus der Stadt                Winterthur zeigen, dass es Lösungen gibt, die von allen Beteiligten             akzeptiert werden können. Was sind die Erfolgsfaktoren?

Dr. Daniel Schneller: Denkmalpfleger der Stadt Winterthur

Architektonische Qualität und Energieeffizienz: Historische Bauten   brauchen Pflege und werden immer wieder den Bedürfnissen der Menschen angepasst. Nachhaltigkeit hat viel mit architektonischer Gültigkeit und einem langfristigen Zeithorizont der Massnahmen zu tun; die Energieeffizienz auch.

Patrick Thurston: Architekt BSA, Bern

Einführung und Moderation: Beat Kämpfen, Präsident Forum_Energie_Zürich

 

 

Dienstag 2. März 2010

Stromzukunft Schweiz

Wenn die Gebäude zukünftig nur noch mittels Elektro-Wärmepumpen beheizt werden und der Verkehr weiter elektrifiziert wird, so steigt logischerweise der Verbrauch. Und es stellt sich die Frage, woher diese Energie - möglichst frei von Treibhausgasen - kommt. Eine grosse Herausforderung für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Facts und Figures: Aktuelle Darstellung der Strom-Fakten heute und eine Übersicht zu den verschiedenen Szenarien.

Michael Kaufmann: Vizedirektor Bundesamt für Energie, Bern

Die Sicht der Elektrizitätswirtschaft: Die Elektrizitätswirtschaft setzt auf den Ersatz der Kern- und die Erneuerung der Wasserkraft. Für einen optimalen Strommix in der Schweiz und die Innovationskraft der Wirtschaft fördern wir den Ausbau der neuen Energien.

Manfred Thumann: CEO NOK Baden

Die elektrischen Effizienzpotentiale im Gebäudebereich: Effizienzsteigerungen sind insbesondere im Hochbau in vielen Bereichen möglich; anhand von Fallbeispielen werden realisierte Potentiale aufgezeigt.

Guise Togni: dipl. Phys. ETH, Präsidentin SAFE, eteam Zürich

Einführung und Moderation: Reto Dettli, Vorstand Forum_Energie_Zürich  

 

Dienstag 6. April 2010

Nachhaltige Quartierentwicklung

Nicht nur für Gebäude, sondern auch für Quartiere und Areale kann die Nachhaltigkeit mit geeigneten Ansätzen systematisch bewertet werden. Dies als Grundlage für eine langfristige bauliche Entwicklungsstrategie (z.B. zur Nachverdichtung) von städtischen Quartieren oder Neubaugebieten. Drei konkrete Fallbeispiele von Genf bis Uster.

Nachhaltigkeit für städtische Quartiere: Seit dem Sommer 2009 wurde an vier städtischen Quartieren (Genf, Neuenburg, Bern, Zürich) ein Expertentool für die Beurteilung der Nachhaltigkeitsaspekte erprobt. Wir präsentieren die Zwischenergebnisse.

Mandu Dos Santo Pinto: dipl. Arch. ETH, Amstein + Walthert Zürich

Industriebrache nachhaltig entwickeln: Das Industrieareal Sihl Manegg in Zürich soll ein Leuchtturmprojekt der 2000-Watt-Gesellschaft werden. Der Projektentwickler zeigt, wie er schrittweise vorgegangen ist und zusammen mit der Stadt Zürich eine neuartige Beurteilungsmethodik entwickelt hat.

Andreas Binkert: dipl. Arch. ETH/SIA, Nüesch Development Luzern

15 ha grüne Wiese - und nun? Eschenbühl ist ein Entwicklungsgebiet über 15 Hektaren am Rand der Stadt Uster. Aktuell werden Quartier-, Gestaltungs- und Erschliessungsplan erstellt mit hohen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit. Was sind die konkreten Massnahmen?

Bruno Hösli: dipl. Bauing. HTL, Raumplaner NDS, Schwarz+Hesse+Partner, Zürich

Einführung und Moderation: Alex Nietlisbach, Vorstand Forum_Energie_Zürich  

 

Geändert: 27.04.10 / Forum-Energie-Zürich, Tel: +41 (0)44 305 93 70