Archiv Events 2007/ 08

Dienstag 02.10.2007

Fossilfrei in die Zukunft

Die technologischen Möglichkeiten, Gebäude fossilfrei und mit hoher energetischer Effizienz zu bauen und zu betreiben, sind heute weit entwickelt. Diese neuen Konzepte setzen dabei auf den Energieträger Elektrizität; damit die Rechnung aufgeht, muss dieser Strom jedoch aus erneuerbaren Quellen stammen.

Lösungsstrategien: Damit für die Mobilität auch in Zukunft Treibstoffe verfügbar bleiben, sind im Gebäudebereich Alternativen zu den fossilen Brennstoffen zwingend.

Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut: ETH Zürich

 

Die bestehende Bausubstanz fossilfrei gestalten: Strategien und Massnahmen zur Erneuerung und energetischen Verbesserung der bestehenden Bausubstanz.

Prof. Armin Binz: Dipl. Arch. ETH/SIA, Agentur MINERGIE, Leiter Agentur Bau, Muttenz

Nachhaltige Bauerneuerung ist wirtschaftlich: Grenzkostenberechnungen zeigen, erneuern ist wirtschaftlich. Ein neues Berechnungstool hilft bei der Entscheidfindung.

Walter Ott: Lic. oec. publ., dipl. El. Ing. ETHZ, Raumplaner ETH/NDS, econcept, Zürich

Einführung und Moderation: Erich Häuselmann  

 

 

Hauptsponsoren:

 

 

 

Mittwoch 07.11.2007

Glasfassaden können funktionieren

Die korrekte (energetische) Dimensionierung von Glasfassaden ist komplex. Die Abhängigkeiten und Schnittstellen in der Planung, im Bau und in der Nutzungsphase zwischen Energie, Tageslicht, Komfort und Wirtschaftlichkeit, erfordern eine hohe planerische Leistung und eine entsprechende Ausführung.

Die Entwurfskriterien: Die Fassade hat eine Reihe von (widersprüchlichen) Anforderungen zu erfüllen: Architektur, Wärmeschutz im Sommer und Winter, Behaglichkeit, Tageslicht, Repräsentation, etc.

Martin Haas: Dipl. Arch. Behnisch + Partner Stuttgart

U- und g-Wert richtig gewählt: Die korrekte Definition der wichtigsten Glasspezifikationen bedingt detaillierte Kenntnisse über die physikalischen Zusammenhänge.

Ueli Moor: Dipl. Arch. ETH, Glas Trösch Schweiz

Steuerung der Beschattungssysteme - vielfach unterschätzt: Beschattungsanlagen sind in vielen Gebäuden schlichtweg ein Ärgernis, weil insbesondere die Steuerung falsch konzipiert ist. Es geht auch anders.

Rony Müller: Dipl. Ing. adiutec Zürich

Einführung und Moderation: Andreas Baumgartner  

 

Dienstag 04.12.2007

Verglaste Atrien - auch energetisch attraktiv?

Moderne Bürogebäude wenden sich zunehmend vom Strassenraum ab und werden um ein zentrales, lichtdurchflutetes Atrium organisiert. Die Mitarbeitenden können sich von ihrer Bildschirmarbeit auf der kühl gestylten Plaza oder im üppig begrünten Garten erholen. Leisten solche Atrien auch einen Beitrag zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit?

Fragen der Energie und Behaglichkeit: Wesentliche Merkmale des Energiekonzeptes eines Atriums sind die Minimierung des Energieverbrauches zum Heizen und Kühlen und die Reduktion der Grauen Energie bei der Erstellung des Gebäudes.

Peter Hartmann: Prof. em. FHZ Winterthur

Architektonisch interessante Zwischenräume: Verglaste Atrien verbessern die Energiebilanz, senken die Baukosten und erhöhen die Arbeitsplatzqualität. Der Neubau der Firma SurTec war Europas erste Fabrik im Passivhausstandard und wurde 2002 mit dem deutschen Umweltpreis ausgezeichnet.

Martin Zimmer: Dipl. Architekt, Darmstadt

Beschattung kontra Tageslichtnutzung: In mehrgeschossigen Atrien wird es schwierig, die innen liegenden Büroräume mit genügend Tageslicht zu versorgen. Intelligente Konzepte und innovative Technik helfen, die Räume optimal auszuleuchten.

Prof. Ing. Christian Bartenbach: Bartenbach LichtLabor GmbH, Innsbruck

 
Einführung und Moderation: Beat Kämpfen  

 

Dienstag 29.Januar.2008

Stromeffizienz und Stromperspektiven

Der vermehrte Einsatz von Wärmepumpen und die zunehmende Technisierung der Bauten führen zu einem erhöhten Strombedarf. Es braucht also Stromeffizienz und neue Produktionsanlagen mit erneuerbaren Quellen.

Effizienzstrategie: Die Strategie des Bundes zur Steigerung der Energieeffizienz im Strombereich.

Michael Kaufmann: Vizedirektor Bundesamt für Energie, Programmleiter EnergieSchweiz

Stromeffizienz am Gebäude konkret: Was zeichnet das stromeffiziente Gebäude der Zukunft aus? Eine Reihe von Aspekten die bei der Planung und beim Betrieb berücksichtigt werden müssen.

Stefan Gasser: Dipl. Ing. ETH, Schweizerische Agentur für Energieeffizienz S.A.F.E.

Stromversorgungsgesetz und revidiertes Energiegesetz: Welche Auswirkungen hat die neue eidgenössische Gesetzgebung auf die Elektrizitätswirtschaft und die Förderung der erneuerbaren Energien im Kanton Zürich?

Dr. Stefan Muster: Leiter Energiewirtschaft, AWEL Kanton Zürich

Einführung und Moderation: Reto Dettli  

 

Dienstag 11.03.2008

Sonnenenergie - von der Theorie auf die Dächer

Die Sonnenenergie spielt in den verschiedenen Energieszenarien von Bund, Kantonen und Gemeinden eine beachtliche Rolle. Das Potential dafür ist riesig - jetzt muss dafür gesorgt werden, dass die energiepolitisch erwünschten Anlagen auch tatsächlich auf die Dächer kommen.

Sonnenenergiepotential Stadt Zürich: Nach einem analysierenden Blick auf die Dächer der Stadt Zürich lässt sich das Sonnenenergiepotential genauer bestimmen. Welche Massnahmen sind erforderlich, um dieses Potential auch nutzbar zu machen?

Jürg Marti: ewz, Projektleiter Renewable Energy

Kühlen mit der Sonne - stehen wir vor dem Durchbruch?: Genau dann, wenn es in vielen Bauten unerträglich warm wird, scheint die Sonne am intensivsten. Wie lässt sich dieses reiche Sonnenenergieangebot zur Raumkonditionierung nutzen?

Dr. Christian Holter: S.O.L.I.D. Solarinstallation & Design, Graz

2050: Fast jedes Hausdach mit Sonnenenergie - eine städtebauliche Herausforderung: Photovoltaikstrom, solare Wasservorwärmung, solare Kühlung: die Möglichkeiten der Sonnenenergienutzung sind vielfältig - die Dachflächen werden zukünftig noch intensiver als heute für die Sonnenenergie gebraucht. Wie lässt sich dies mit dem Städtebau vereinbaren?

Pierino Cerliani: Dipl. Arch. ETH 

Einführung und Moderation: Toni W. Püntener  

 

Eventsponsor:

Dienstag 01.04.2008

Raumluftfeuchte - Zielkonflikte in Diskussion

Bei der Raumluftfeuchte geben die Zielkonflikte zwischen Energie, Gesundheit und Hygiene immer wieder Anlass zu Diskussionen. Vermehrt wird "trockene" Luft als Grund für den Wunsch nach Befeuchtung angeführt. Verschiedene, in den letzten Jahren durchgeführte Messprojekte zeigen die Fakten und die Zusammenhänge.

Raumluftfeuchte aus medizinischer Sicht: Gesundheitliche Auswirkungen bei zu wenig, resp. zu viel Feuchte in Innenräumen.

Dr. nat. Urs Hinnen: MPH FMH Prävention + Arbeitsmedizin AEH Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie + Hygiene AG

Raumluftfeuchtigkeit in Wohnungen, hygienische Aspekte: Trockene Innenraumluft, Massnahmen und deren Folgen. Umsetzung und Einflüsse aus Normen und Merkblättern.

Roger Wäber: Dipl. nat. ETH/SIA, Leiter Fachstelle Wohngifte Verbraucherschutz BAG

Raumluftfeuchtigkeit in Niedrigenergiebauten: Technische und betriebliche Strategien für behagliche Feuchtigkeitswerte.

Beat Frei: Dipl. HLK Ing. HTL/VDI IIR, Stv. Leiter Bereich Gebäudetechnik HTA Luzern, ZIG Zentrum für Integrale Gebäudetechnik

Einführung und Moderation: Hansruedi Hug  

 

Eventsponsor:

Geändert: 15.12.09 / Forum-Energie-Zürich, Tel: +41 (0)44 305 93 70