Archiv Events 2004/ 05

Dienstag 21.09.2004

Energie als Indikator für effizientes Facility Management

Energie ist ein wichtiger Indikator für effizientes Facility Management in Gebäuden und Unternehmen. Dies bestätigen auch die ersten Ergebnisse im laufenden Forschungsprojekt  "IEA Annex 40 – Betreiberkompetenz". Eng damit verknüpft sind die Lebenszykluskosten, die von professionellen Bauherren vermehrt für die Beurteilung von Investitionsentscheiden heran gezogen werden. Der Ausblick zeigt Wege und Mittel zur Stärkung der Betreiberkompetenz auf und wie die Ausbildung zu einer Professionalisierung des FM beitragen kann.

Energie als Indikator effizienter Prozesse: Stellenwert der Energie aus dem Blickfeld des Facility Managements.             

Martin Bänninger: Dipl. Ing. (FH)/MBA, Leiter Facility Services der Telekurs AG, Mitglied IFMA Schweiz

Lebenszykluskosten als Entscheidungsgrundlage: Investitionen und jährliche Folgekosten müssen immer als Ganzes in Entscheidungsgrundlagen einfliessen.

Werner Kälin: Leiter Fachstelle Energie und Gebäudetechnik, Amt für Hochbauten der Stadt Zürich

Wege und Mittel zur Stärkung der Betreiberkompetenz: Das Aufgabenfeld eines Facility Managers ist vielfältig und von unternehmensstrategischer Bedeutung.

René Sigg: dipl. Ing. FH/NDS Umwelt Universität, Geschäftsführer Intep GmbH, Dozent an der Hochschule Bern im NDK Facility Management

Einführung und Moderation: Andreas Baumgartner  

 

 

Sponsoren:

Erdgas Zürich

Elektrizitätswerk Stadt Zürich

Schweizer Metallbau

Dienstag 02.11.2004

Die neuen Baustandards im Vergleich

IIn der Schweiz werden die MINERGIE- sowie MINERGIE-P-Standards verwendet. Deutschland kennt den Passivhausstandard. In Vorbereitung ist die EU-Richtlinie „Energieeffizienz in Hochbauten“. Wie passen diese verschiedenen Aktivitäten zusammen und wo liegt das bautechnische Optimum?

Die aktuellen Standards: Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen MINERGIE, MINERGIE-P und Passivhaus.

Rudolf Graf: dipl. Energieing. HTL / NDS, Minergie-Labelstelle Kanton Zürich, AWEL Abteilung Energie

Die laufende Entwicklung: EU-Richtlinie „Energieeffizienz in Hochbauten“ und die Idee eines Energiepasses.

Christoph Gmür: dipl. Ing ETH/SIA, Leiter Sektion Energietechnik, AWEL Abteilung Energie

Die optimale Dämmstärke: Wo liegt das wirtschaftliche Optimum der Wärmedämmung bei Neubauten und Gebäudesanierungen?

Martin Jakob: dipl. Phys. Ing. ETH, Energiewirtschaftliche Forschung, CEPE, ETH Zürich

Einführung und Moderation: Hansruedi Kunz  

 

 

 

Dienstag 11.01.2005

Mehr Energieeffizienz mit  Kondensationstechnologie

Die Abgaskondensation hat sich bei Gaskesseln breit durchgesetzt; eine Untersuchung über die Betriebsweise zeigt jedoch, dass nur Anlagen den Erfolg bringen die hydraulisch und regelungstechnisch richtig eingebunden sind.

So kondensiert der Kessel: Die fachgemässe hydraulische Einbindung ist entscheidend für einen erfolgreichen – sprich kondensierenden – Betrieb; sowohl bei Gas wie auch bei Oel. 

Reto Peng: Verkaufsingenieur, Siemens Building Technologies

Der Stand der Dinge beim Gas: Die Brennwerttechnik ist beim Gas gut eingeführt; wesentliche technologische und systemische Verbesserungen sind jedoch machbar.

Martin Stadelmann: Fachjournalist, Verband der Schweiz. Gasindustrie VSG

Der Stand der Dinge beim Oel: Höhere Energieeffizienz durch Brennwerttechnik. Technische Lösungen, Einsatz- und Anwendungsbeispiele.

Kurt Rüegg: Leiter Informationsstelle Heizöl, Erdöl-Vereinigung Zürich

Einführung und Moderation: Fredi Selinger  

 

 

 

Dienstag 01.02.2005

Neue Wohnsiedlungen in Zürich – nachhaltig geplant?

In Zürich werden derzeit eine Reihe neuer  Wohnsiedlungen auf der grünen Wiese gebaut. Bestehende Wohnsiedlungen werden abgebrochen und ersetzt, andere umgebaut. Wie wichtig sind dabei die Fragen von Energie, Ökologie und Nachhaltigkeit für die Bauherrschaft, die Planenden und die Bewohner und Bewohnerinnen. Haben neue Wohnsiedlungen auch neue Energiekonzepte?

Die Stadt Zürich als Bauherrin: Welchen Stellenwert haben Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in den städtischen Projekten?

Peter Ess: Direktor Amt für Hochbauten der Stadt Zürich

Die Siedlungen Balance: Neubauten mit innovativem Wohn-, Bau-, und Energiekonzept. Sind energetisch attraktive Wohnungen ein Marktvorteil?

Andreas Streich: Architekt und Generalunternehmer

Die Genossenschaft Winzerhalde: Ein Umbauprojekt im Minergie-P Standard. Kann die Ökologiebilanz ein relevantes Entscheidungskriterium sein?

Beat Kämpfen: dipl. Arch. ETH/SIA

Einführung und Moderation: Andreas Baumgartner  

 

 

 

Dienstag 01.03.2005

Lüftungsanlagen: Hohe Behaglichkeit mit wenig Energie?

In modernen Bauten gewinnt zunehmend das Ziel an Bedeutung, die Behaglichkeit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Benutzer zu steigern bei gleichzeitiger Reduktion des Energieverbrauchs. Die Diskussion im Zusammenhang mit neuen normativen Grundlagen zeigt, dass es nicht ganz ohne Konflikte geht.

Die Behaglichkeit: Ein zentrales Thema beim Investitionsentscheid.              

Thomas Polinelli: Vice President Citibank Switzerland

Die neue Lüftungsrichtlinie SWKI 2003-5: Die zentralen Punkte der Hygiene-Richtlinie für Planer und Unternehmer                                                                

Benno Zurfluh: HLK Ing. FH, Obmann SWKI-2003-5

Die neue Lüftungsnorm SIA 382/1: Die europäischen Standards kommen, was sind die Auswirkungen für die Schweiz?                                                 

Urs Steineman: dipl. Ing FH / HLK

Einführung und Moderation: Klaus Roschmann  

 

 

 

Dienstag 05.04.2005

Erneuerbare Energien - alltäglich!

Die Nutzung der erneuerbaren Energien ist heute Alltag. Die Entwicklung noch effizienterer Systeme und Komponenten soll die Wirtschaftlichkeit und damit die Hemmschwelle für eine breitere Verwendung öffnen. An drei Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien wird der Weg dazu aufgezeigt.

Wärmepumpen und Kältemaschine: Verdoppelung der Jahresarbeitszahl mit niedrigem Temperaturhub.

Dr. Beat Wellig: dipl. Verfahrens-Ing. ETH, dipl. Masch.-Ing. HTL, Ernst Basler + Partner AG

Solarwärme im Mehrfamilienhaus: Solar-Dusche im Mietzins inbegriffen.

Jürg Marti: EWZ, Projektleiter erneuerbare Energie

Wärme aus der Kanalisation : Erfahrungen, Potenziale, Fallbeispiele

Ernst A. Müller: dipl. Geograph, Leiter der Aktion "Energie in Infrastrukturanlagen" im Programm EnergieSchweiz

Einführung und Moderation: Hansruedi Hug  

 

 

 

Geändert: 15.12.09 / Forum-Energie-Zürich, Tel: +41 (0)44 305 93 70