Archiv Events 2008/ 09

Donnerstag 25. September 2008, Technopark Zürich

Bauen am Ende des Erdölzeitalters

Infolge der rasant steigenden Energiepreise verändern sich die Rahmenbedingungen für Sanierungen und Neubauten. Spezifisches Knowhow und Engagement für energieeffizientes Bauen von Seiten der Planer und Architektinnen ist zunehmend gefragt und verschafft klare Vorteile im Markt. Diese Veranstaltung dreht sich um wichtige Aspekte, die Fachleute beachten müssen, um unter den veränderten Rahmenbedingungen Sanierungsprojekte erfolgreich durchzuführen.

Beispielhafte Wohnbauten für das postfossile Zeitalter: Die tatsächliche Bauaufgabe der Zukunft ist die Sanierung und nicht der Neubau. Dass Sanieren auch ökologisch vorteilhafter ist, wird anhand von zwei Demonstrationsbeispielen gezeigt.

Georg W. Reinberg: Dipl.-Ing. arch., M. arch., Architekturbüro ZT GmbH, Wien

 

Energiebereitstellung bei minimalem Primärenergieverbrauch: Die Nachrüstung bestehender Bauten mit effizienter Gebäudetechnik (tiefe Temperaturen, Lüftung, Solarenergie, etc.) fordert neue Lösungsansätze.

Michael Kriegers: Dipl. Ing. FH, Meierhans + Partner, Gebäudetechnik, Schwerzenbach

 

Nachhaltigkeit in der Immobilienbewertung: Ein neues Bewertungstool liefert wichtige Zusatzinformationen über das Risiko einer Immobilie, langfristig an Wert zu verlieren bzw. die Chance, an Wert zu gewinnen.

Dr. Erika Meins: Center for Corperate Responsibility and Sustainability CCRS, Universität Zürich

 

Strategie Stadt Zürich: Die Stadt Zürich hat die Zielsetzung der Nachhaltigkeit als politischen Legislaturschwerpunkt festgelegt; eine sinnvolle wie auch effiziente Vorgehensweise.

Dr. Heinrich Gugerli: Dipl. Bauing. ETH, Fachstelle nachhaltiges Bauen, Stadt Zürich

 
Einführung und Moderation: Toni W. Püntener, Umwelt- und Gesundheitsschutz UGZ, Zürich

Ort: Technopark Zürich, Auditorium, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich

Zeit: 17:30 - ca. 20:00 Uhr (inkl. Infomarkt + Apéro)

Referate unter: www.stadt-zuerich.ch

 

 

 

Hauptsponsoren:

Dienstag 11. November 2008

Energie messen und effizient auswerten

Transparenz im Energieverbrauch und bei den -kosten ist eine wesentliche Voraussetzung für kluge Betriebsführung, Optimierungen und Erfolgskontrollen. Nicht das Messbare und Machbare, sondern die gezielte Erfassung der minimal wirklich notwendigen Daten stehen heute im Vordergrund. Informieren wir uns über den Stand der Technik und über gelungene Anwendungen und Umsetzungen von Messprojekten.

Energiemessung - Stand der Technik: Konzepte, Produkte, Software und Bussysteme heute - und Ausblick auf Morgen.

Richard Staub: Elektroing. ETH, Geschäftsführer Gebäude Netzwerk Institut (GNI)

Das misst die Stadt Zürich: Konzept, Erfahrungen und Erfolge mit dem Projekt Energiegrossverbraucher und der Immobox. Daten für den Betrieb und die Optimierung von Anlagen.

Christian Tiszberger: Dipl. Ing. FH/HLK, Abteilungsleiter Immo Stadt Zürich

Potentiale erkennen und realisieren: Tools für die Betriebsdatenerfassung, die elegante Auswertung und die erfolgreiche Umsetzung von Massnahmen am Beispiel der Universitätl Zürich.

Martin Stalder: El. Ing. FH, Energie Ing. NDS, Ingenieurbüro für Energietechnik Rifferswil

Einführung und Moderation: Erich Häuselmann, Vorstand Forum_Energie_Zürich  

 

Dienstag 2. Dezember 2008

Potential Gebäudepark Schweiz

Die energetischen Potentiale liegen bei den bestehenden Gebäuden, da herrscht Konsens. Es gibt aber unterschiedliche Erneuerungsstrategien: Dämmen wie bei den Neubauten oder den Anteil von erneuerbaren Energie erhöhen. Welches sind die Erfolgsfaktoren?

Energetische Erneuerungen: Welche Massnahmen rechnen sich auch finanziell (Grenzkosten) und wo fallen zusätzliche Nutzen an?

Dr. Martin Jakob: Dipl. Phys.-Ing. ETH, TEP Energy GmbH, Zürich

Neue Wärmedämmsysteme im Altbau: Für die Nachdämmung der bestehenden Bausubstanz braucht es neue Dämmmaterialien und -systeme. Ist von der Forschung ein Quantensprung zu erwarten?

Dr. Matthias Köbel: EMPA

Weniger Dämmung, mehr Umgebungswärme: Wenn keine oder nur wenig Dämmung möglich ist, dann brauchen wir erneuerbare Energien. Ein Praktiker zeigt das Spektrum innovativer Lösungsansätze.

Adrian Altenburger: Dipl. Ing. FH/HLK, Amstein + Walthert AG

Einführung und Moderation: Hansruedi Hug, Vorstand Forum_Energie_Zürich  

 

Dienstag 27. Januar 2009

Strategien für die Energieholznutzung

Die Methanisierung und Verflüssigung von Energieholz eröffnen neue Nutzungsmöglichkeiten von Holz und konkurrenzieren die bisherige Nutzung als Baustoff und als Brennstoff. Wie werden die vorhandenen Energieholzpotentiale optimal genutzt? Welche Zukunft hat Energieholz als Brennstoff für die Wärmeversorgung von Gebäuden?

Energieholznutzung in der Schweiz - Stand und Ausblick: Holz ist als CO2-freier Brennstoff und als Baustoff begehrt und kann für die Wärme-, die Strom- und die Treibstoffproduktion eingesetzt werden. Wie gross sind die noch ungenutzten Potentiale? Welche Nutzungsstrategien sind optimal?

Christoph Rutschmann: Geschäftsführer Holzenergie Schweiz

Holzheizkraftwerk Aubrugg: Die kombinierte Wärme- und Elektrizitätsproduktion am Beispiel des geplanten Holzheizkraftwerkes Aubrugg.

René Nijsen: Gesamtprojektleiter Durena AG

 

Welche Zukunft haben kleine Holzfeuerungen? Was können wir von der technologischen Entwicklung bei Pelletsfeuerungen erwarten?

Roger Mettler: Geschäftsführer Windhager Schweiz AG

Die Energieholznutzung aus lufthygienischer Sicht: Was sind die Anforderungen der Lufthygiene an die heutige und zukünftige Energieholznutzung?

Angelo Papis: AWEL Zürich

Einführung und Moderation: Reto Dettli, Vorstand Forum_Energie_Zürich  

 

Eventsponsor:

Dienstag 10. März 2009

Energieautarke Gebäude und Städte

So könnte das Haus der Zukunft aussehen: Es funktioniert unabhängig von externen Strom- und Wärmequellen, versorgt sich vollständig mit erneuerbaren Ressourcen und verbraucht dank intelligenter Bautechnik nahezu keine Energie.

Das energieautarke Haus Flerden: Seit rund einem Jahr ist das erste energieautarke Haus der Schweiz bewohnt. Es funktioniert ausschliesslich mit dem, was die Natur zur Verfügung stellt. Ein Erfahrungsbericht.

Felice Guarino: Dipl. Architekt FH, HTW Chur

 

 

Solar Decathlon 2007, Washington: Alljährlich werden vor dem Weissen Haus in Washington neue Ideen für das solare Zeitalter demonstriert. Letztes Jahr gewann die TU Darmstadt den Wettbewerb für das energieeffizienteste Haus. Ein Prototyp mit 75 m2 Fläche wurde von den Studenten gebaut.

Sebastian El khouli: Dipl.-Ing. arch., Technische Universität Darmstadt

Die energieautarke Stadt Güssing: Die Kleinstadt Güssing in Österreich versorgt sich selbst mit Wärme, Strom und Treibstoff. Beispiel für die nachhaltige Umsetzung eines Energiekonzepts.

Christian Keglovits: Projektmanager, Ökotourismus Güssing, Österreich

Einführung und Moderation: Beat Kämpfen, Vorstand Forum_Energie_Zürich  

 

Dienstag 7. April 2009

Energieszenarien - die konkrete Umsetzung

2000-Watt-Gesellschaft, eine Tonne CO2 pro Person, der Trend hin zu einem höheren Stromanteil: verschiedenste Konzeptideen werden für die Energiezukunft erarbeitet und diskutiert. Letztlich geht es darum, die Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien deutlich zu steigern. Was heisst dies konkret für Bauprojekte und den Konsum?

Die Energievision 2050: So sieht der Kanton Zürich die Energiezukunft - der Schwerpunkt liegt auf der Reduktion der CO2-Emissionen.

Hansruedi Kunz: Dipl. Ing. Raumplaner FH, AWEL, Leiter Abteilung Energie

Nachhaltige Stadt Zürich: Auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft: Sowohl der Primärenergieeinsatz als auch der Ausstoss der Treibhausgase pro Person sollen innerhalb zweier Generationen deutlich vermindert werden.

Bruno Bébié: Lic. oec. publ., Energiebeauftragter der Stadt Zürich

Klarer Kopf trotz energiepolitischer Diskussionen: Das energietechnische Kochbuch für die nächsten 10 Jahre. Rezepte und Tipps für zielführende Beiträge zu den Energieszenarien.

Dr. Patrick Hofstetter: Leiter Klimapolitik, WWF Schweiz

Einführung und Moderation: Toni W. Püntener, Vorstand Forum_Energie_Zürich

Vor diesem Event findet um 16:00 Uhr die ordentliche Generalversammlung statt.

 

 

Geändert: 01.04.10 / Forum-Energie-Zürich, Tel: +41 (0)44 305 93 70