Archiv Events 2006/ 07

Dienstag 03.10.2006

Klimawandel

Der Klimawandel ist eines der bestimmenden energiepolitischen Themen der Gegenwart und Zukunft. Die Menschheit beeinflusst durch die Emissionen von Klimagasen ihre Lebensgrundlagen erheblich - mit noch ungeahnten globalen Folgen. Wie ist der Stand der Forschung zum Klimawandel und wie können wir in unserem Alltag als Energiefachleute zur Reduktion der Emissionen beitragen?

Stand der Forschung: Welche Effekte des Klimawandels sind heute bereits sichtbar und mit welchen Auswirkungen muss für die Zukunft gerechnet werden?

Dr. Roland Hohmann: Sekretär OcCC, beratendes Organ für Fragen der Klimaänderung

Umsetzung Klimarappen: Die Stiftung Klimarappen setzt sich ambitiöse Ziele für den Klimaschutz in der Schweiz. Welche Massnahmen stehen bei der Umsetzung im Inland im Vordergrund?

Dr. Marco Berg: Geschäftsführer Stiftung Klimarappen

Klimaschutz am Gebäude: Welche Energiestandards und Energiesysteme reduzieren die Treibhausgas-Emissionen von Gebäuden am wirksamsten?

Dr. Mireille Faist Emmenegger: ESU-Services, Uster

Einführung und Moderation: Reto Dettli  

 

 

Hauptsponsoren:

Schweizer Metallbau

Erdgas Zürich

Zehnder Heizkörper

bild

Axima

Beilmo

Dienstag 07.11.2006

Behaglichkeit in Glashäusern — ein Widerspruch?

Grosse Verglasungen werden nicht nur für Bürogebäude, sondern zunehmend auch für Wohnhäuser gewünscht und geplant. Energetisch sind solche Bauten schwierig zu bewältigen: hohe Energieverluste im Winter, andauernde Überhitzung im Sommer. Vor allem haben Glashäuser aber den Ruf ein für Menschen unbehagliches Raumklima zu schaffen. Stimmt dies trotz den besseren Kennwerten von Gläsern immer noch?

Behaglichkeit für alle - gibt es das? Warum fühlen wir uns am Strand in der Sonne wohl, bei den gleichen Temperaturen am Arbeitsplatz aber nicht? Viele Faktoren, von der Luftfeuchtigkeit bis zu den Farben, beeinflussen die Behaglichkeit des Einzelnen. Welche Empfehlungen folgen daraus für die Gebäudeplanung?

Christoph Schierz: Dr. sc. nat. ETH Zürich, Zentrum für Organisations- und Arbeitswissenschaften ZOA

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Kann das Klima im Glashaus simuliert werden? Ob sich der Mensch im Glashaus wohl fühlen wird, ist für den Architekten und Gebäudetechnikplaner schwierig abzuschätzen. Verschiedene Simulationsmethoden werden erläutert und Anwendungen für den Planer gezeigt.

Alois Schälin: Dr. sc. nat. Air Flow Consulting AG, Zürich

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Müssen Glashäuser zwingend gekühlt werden? Für den Planer stellt der Sommer die grössere Herausforderung dar als der Winter. Das Glashaus muss nicht nur geheizt, sondern auch gekühlt werden, damit ein angenehmes Raumklima erreicht wird. Verschiedene aktuelle, ausgeführte Beispiele werden gezeigt und miteinander verglichen.

Thomas Baumgartner: Dipl. Ing. HTL/SIA Ingenieurbüro für Haustechnik Baumgartner und Partner, Dübendorf

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Einführung und Moderation: Andreas Baumgartner  

 

 

Dienstag 05.12.2006

Vorwärts zu effizienterer Gebäudedämmung

Ein guter Wärmeschutz ist die wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Hochbauten. Die Dämmstärken sind denn in den letzten Jahren auch stetig verbessert worden. Bei den Materialien sind jedoch keine revolutionären Dinge passiert. Hat die Zukunft mehr zu bieten bezüglich Materialentwicklungen und Applikationssystemen?

Wärmedämmung: Blick in die Zukunft: Die heutigen Dämmvorschriften erfordern so grosse Dämmstärken, dass der Raum dafür oft sehr teuer oder kaum vorhanden ist. Gibt es Alternativen dazu? Wir werfen einen Blick in Forschungsinstitute und Entwicklungsbetriebe, um zu erfahren, was an neuen Produkten erwartet werden kann.

Hans Simmler: Physiker, Dr. phil. ll, EMPA Bautechnologien, Leiter Labor Gebäudehülle

Vortrag

Vakuumdämmung: Fazit der bisherigen Praxisanwendung: Seit einigen Jahren wird das Produkt eingesetzt; wir ziehen ein erstes Fazit und wagen einen Blick in die Zukunft.

Bruno Arnold: Bauingenieur HTL/STV, Produktmarketing Flachdach/Dämmung/Akustik ZZ Wancor, Regensdorf

Vortrag

Innendämmung: Wieder im Trend: Die Architekten lieben sie beim Neubauen und bei der Erneuerung, die Bauphysiker warnen immerzu. Die Innendämmung erlebt derzeit eine Renaissance. Wir zeigen Facts und Figures.

Daniel Gilgen: Dipl. Arch. FH / Bauphysiker, Lemon Consult, Zürich

Vortrag
Einführung und Moderation: Beat Kämpfen  

 

 

Dienstag 30.01.2007

Kluge Lüftungskonzepte in der Erneuerung

Die energetischen Potentiale liegen unbestritten im Gebäudebestand. Entsprechend braucht es bei der Erneuerung neuartige lüftungstechnische Systeme und Komponenten damit eine hohe Lüftungs- und Energieeffizienz erreicht werden kann.

Bauerneuerung: Kompromisse bei der Lüftung? Sind Kompromisse zulässig - wo, und wo nicht? Hat die Fensterlüftung bei der Erneuerung eine Zukunft?

Heinrich Huber: Masch.- und HLK-Ing. FH, Energieing. NDS/HTL

Referat Huber

Bisher über die Fenster gelüftet - und jetzt? Wohn- und Schulbauten: Konzepte und Beispiele, was hat sich bewährt, was ist zu beachten.

Werner Kälin: Leiter der Gebäudetechnik, Amt für Hochbauten der Stadt Zürich

Referat Huber

Sanierte Lüftungsanlagen — sanft und leistungsfähig: Erneuerung Bürogebäude: Randbedingungen, gute Lösungen, Beispiele

Christian Frei: dipl. Ing. HTL, Niederlassungsleiter Axima AG Zürich

Referat Huber
Einführung und Moderation: Erich Häuselmann  

 

 

Dienstag 06.03.2007

Energetische Nutzung von Biomasse

Holz, Grün- oder Speiseabfälle, Gülle und Mist vom Bauernhof oder Abwasser aus einer Kläranlage sind organische Biomasse, aus der man Energie in Form von Wärme, Strom oder Treibstoff gewinnen kann. In der kantonalen Energieplanung hat die Biomasse eine wesentliche Bedeutung. Die Technologien zur Holznutzung entwickeln sich stetig und eine fachgerechte Konzeption, Planung und Ausführung der Wärmeerzeugungsanlage und des Wärmenetzes ist zu berücksichtigen.

Biomasse in der kantonalen Energieplanung: Die nachhaltige Nutzung der Biomasse beginnt bei den raum- und energieplanerischen Festlegungen auf kantonaler Ebene. Fakten und Daten aus erster Hand.

Alex Nietlisbach: Energieplaner, AWEL/Abteilung Energie

Präsentation

Nutzung von Holz, Technologien: Der Energieträger Holz lässt sich sehr unterschiedlich nutzen. Eine Übersicht zeigt uns die Zukunftsperspektiven der einzelnen Technologien mit einer gesamtökologischen Einschätzung der Potentiale.

Thomas Nussbaumer: PD Dr. sc. techn., dipl. Masch.-Ing. ETH, Verenum

Präsentation

Qualität und Wirtschaftlichkeit: Holzenergie Schweiz hat - zusammen mit Deutschland und Österreich - ein umfassendes Q-System aufgebaut um die Qualität und Wirtschaftlichkeit von Holzheizungen bei der Planung, bei der Erstellung und im Betrieb zu sichern.

Ruedi Bühler: Dipl. Ing. ETH, Ingenieurbüro Umwelt + Energie

Präsentation
Einführung und Moderation: Albi Thrier  

 

 

Dienstag 03.04.2007

Viel Energie — effizient gebraucht

Grosse Energieverbraucher nutzen Energie noch effizienter. Das kantonale Grossverbrauchermodell mit Vereinbarungen über die Entwicklung des Energieverbrauchs, in der Stadt Zürich verbunden mit dem neuen ewz-Effizienztarif, bietet ganz neue Zugänge zur Energie-Effizienz-Thematik. Verschiedene Vorgehen und konkrete Massnahmen zeigen auf, wie das Potential umgesetzt werden kann.

Vom Rosinenpicken und der Knochenarbeit: Betriebsoptimierung, energetische Massnahmen an Hülle, Gebäudetechnik, Betriebsweise - so breit ist das Feld möglicher Massnahmen. Wir zeigen Potentiale und erfolgsversprechende Massnahmenbündel.

Robert Uetz: dipl. Ing. HLK/HTL, Fachgruppe Betriebsperformance Forum-Energie-Zürich

Referat

Lassen Sie sich Energie-Effizienz belohnen: Die neuen ewz-Stromtarife: Ab dem 1. Oktober 2006 gelten in der Stadt Zürich neue Elektrizitätstarife. Neu ist unter anderem ein Tarif, der Energie-Effizienz belohnt.

Oliver Grasser: dipl. Ing. HLK FH, Energieingenieur FH, ewz Energieberatung

Referat

Energieeffizienz im Portfolio-Management: Auch bei der öffentlichen Hand kommt das Grossverbrauchermodell zur Anwendung, zum Beispiel bei der Immobilien-Bewirtschaftung der Stadt Zürich. Die städtischen Energie-Grossverbraucher demonstrieren ihre Fitness!

Tom Häberli: Bauing./ dipl. Wirtschaftsing., stellvertretender Direktor Immobilien-Bewirtschaftung der Stadt Zürich

Referat
Einführung und Moderation: Toni W. Püntener  

 

 

Geändert: 15.12.09 / Forum-Energie-Zürich, Tel: +41 (0)44 305 93 70